In Arcachon kauften wir erstmal ausgiebig im Supermarche ein: Wasser, Baguette, Schinken, Kaese, Pfirsiche und eine Frucht namens Coing, die birnenaehnlich aussah.
Anschliessend gings zum Strand, wo wir allerdings mangels entsprechender Kleidung auf einer schattigen Promenadenbank bleiben mussten. Hier assen wir unser Picknick aus dem Supermarche und wagten uns schliesslich auch an die Coing. Die Schale schmeckte unertraeglich bitter, sodass wir die saure Frucht geschaelt weiter assen. Nach der Haelfte beschlich uns wegen des extrem sauren Geschmacks und der Bitterkeit trotz Schaelens der Verdacht, dass man Coings vielleicht gar nicht roh essen sollte. Also stiegen wir vorsichtshalber auf Pfirsiche um und schickten eine SMS nach Deutschland, um ueberhaupt zu erfahren, was eine Coing ist. Die Antwort lautete: Eine Quitte. Angeblich eine sehr gesunde Frucht, unsere Meinung nach aber eher fuer Marmelade geeignet. (Danke an Tobias N. fuer die Aufloesung)
Nach dem Picknick testete Vero noch das Atlantikwasser mit dem Fuss ("sehr kalt"), danach mussten wir auch schon langsam Richtung Bahnhof. Da der Weg dorthin aber kuerzer als erwartet war (anscheinend sind wir auf dem Hinweg wirklich ziellos durch die Stadt geirrt), vertroedelten wir die Wartezeit im klimatisierten Supermarche.
Zureuck in Bordeaux ging Michael duschen, waehrend Vero schon mal vor zum Miroir d'eau ging (bzw. fuhr).
Der Miroir d'eau ist eine fussballfeldgrosse Flaeche, die mit 2-10 cm Wasser gefuellt ist. Hier waten bei schoenem Wetter die Erwachsenen, die Kinder benutzen das Becken als Schwimmbad. Vero beschloss den Spiegel einmal zu durchwandern. Auf der Haelfte des Rueckwegs, wurde sie von einer Gruppe kleiner, kreischender, franzoesischer Jungs ueberfallen, die sich einen Spass daraus machten die Leute nass zu spritzen. Sie liess sich das natuerlich nicht gefallen und trat ihrerseits Wasser gegen die Horde. Das Ergebnis des Ganzen war, dass sie eine von unten bis oben klatschnasse Hose hatte. Obwohl es immernoch > 25°C hatte trocknete diese nicht mehr bis Michael kam. Doch auch mit nasser Hose konnte sie ein zweites Mal ins Entrecôte gehen. Es war genauso lecker wie beim letzten Mal, sogar unsere Bedienung war da, und erkannte uns auch: "C'était si bon?"
Zur Vollendung des Tages verpassten wir mal wieder die Bahn und liefen ins Hotel zurueck.
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