Dienstag, 28. August 2007

Paris / Bordeaux (4. Tag)

An unserem letzten Morgen in Paris schliefen wir mal wieder aus.
Nach dem Fruehstueck gingen wir in ein Internetcafe - 3 Tage lang haben wir keines gefunden, jetzt, wo der Mann aus dem Hotel uns eines gesagt hatte, sahen wir sie ueberall.
Man musste nur noch Teleboutiques mit @-Zeichen Ausschau halten.

Nachdem wir erste Blogeintraege abgesetzt und genug vom franzakischen Windows hatten, machten wir uns 60 min vor Abfahrt auf den Weg zum Gare Montparnasse.
Dort wollten wir noch schnell etwas essen und Wasser kaufen. Doch daraus wurde nichts.

Der Bahnsteig unseres TGVs war ueberfuellt mit Gepaeck und vorallem Menschen, die nur zum Winken da waren. Dann stellte sich auch noch heraus, dass unser Wagen der allerletzte von 20 war. Wir quaelten uns also mehrere 100 Meter mit unserem Gepaeck durch ruecksichtslose Menschenmassen. Endlich im Zug angekommen, sass eine dicke schwarze Frau auf einem unserer Plaetze. Erst mit Hilfe einer Franzoesin konnten wir ihr klar machen, dass sie im falschen Wagen sass.

Die Fahrt nach Bordeaux verbrachten wir groesstenteils mit Schlafen.
In Bordeaux angekommen, bekamen wir erstmal ein nicht alzuueberzeugenden Eindruck von der Stadt: Am Bahnhofsvorplatz hingen haufenweise Punks im Schatten von Puffhotels rum. Ausserdem stank es erbaermlich nach Scheisse.
Auf der Suche nach einem Hotel blieb Vero mit dem Gepaeck am Bahnhof, waehrend Michael ein Hotelzimmer im Etap klar machte.

Das Zimmer hatte Studentenwohnheimscharme: Ein einziger Raum mit Nassbereich, nur das Klo war in einem Extrakaemmerchen. Es war aber alles neu und sauber. Das Beste war, dass die Dusche innen ein eigenes Licht hatte.
Nachdem wir unsre Gepaeck abgelegt hatten, ging es erstmal in die Stadt, Essen fassen. Immerhin hatten wir seit dem Fruehstueck nichts mehr, weil es nach dem Einsteigen in den TGV keine Gelegenheit mehr gab, nochmal auszusteigen, um wengistens Wasser zu kaufen.

Auf der Suche nach einem Restaurant irrten wir durch Bordeaux. Weil Sonntag war, hatte fast alles geschlossen. So blieb uns eigentlich keine andere Wahl, als ins Entrecote zu gehen. Immerhin sah das Essen, das die Leute auf der Terrasse auf ihren Tellern hatten, wirklich lecker aus: Fleisch mit Pommes und Kraeuterbuttersauce (fameuse Sauce).



Nachdem wir etwa 20 min anstanden, wurde endlich ein Zweiertisch frei, und wir konnten uns davon ueberzeugen, dass das Essen wirlich superlecker war. Die 0,75 l Flasche Bordeaux ebenfalls, auch wenn wir der einzige Zweiertisch waren, der nicht die kleine Flasche bestellte.

Gut gelaunt setzten wir uns anschliessend noch an die Garonne und genossen die Aussicht auf die erleuchtete Stadt. Leider verpassten wir mal wieder die letzte Strassenbahn und mussten auf den Schienen zurueck zum Hotel laufen. Das stoerte uns aber nicht weiter, da es immer noch gefuehlte 25°C hatte.

Keine Kommentare: