Um 1100 machten wir uns schliesslich auf den Weg zum Corte Ingles, wo wir Fruehstueck, Wasser und eine Flasche Wein fuer abends kauften.
Dann ging es mit der Metro ins etwas ausserhalb gelegene IMAX Kino, denn ein 3D-Kino wollten wir uns natuerlich nicht entgehenlassen. Mit nur drei weiteren Personen im Saal schauten wir einen Gruselfilm, der ab 7 und deshalb nicht allzu schrecklich war.
Nach dem Kino setzten wir uns in den angrenzenden Park um erst einmal zu essen. Danach gingen wir zur Metro, mit der wir direkt zum grossen madrider Park fahren wollten, unterwegs bekam Vero allerdings so grossen Juckreiz im Auge, dass wir erst einen kurzen Abstecher ins Hostel machten, um eine neue Kontaktlinse zu holen.
Endlich im Park schlenderten wir zunaechst am grossen Teich vorbei, auf dem man Rudern konnte, worauf wir aber verzichteten. Auch auf das Angebot zahlreicher Wahrsager am Ufer gingen wir nicht ein.
Unser weiterer Weg fuehrte vorbei am Trimmdichplatz, wo wir uebermotivierten Spaniern beim Trainieren zuschauten, und an einem Gestruepp in dessen Schatten eine Katze mit ihren Jungen spielte.
Wir nahmen den Parkausgang in Richtung Bahnhof Atotsa, den wir uns heute endlich genauer anschauen wollten. Kurz vor dem Eingang wurden wir von einem afroamerikanischen Mitbuerger angesprochen: "Do u speak english?" Als wir dies bejahten erzaehlte er uns zunaechst, dass er kein Spanisch koenne und die ganzen Spanier kein Englisch verstuenden, was wir nur bestaetigen konnten. Dann erklaerte er uns, dass er zu seiner Familie nach Sigueeeenzaaa wolle, allerdings hatte er nur noch 2 EUR die Fahrt kostete jedoch 10,50 EUR. Wir wussten nicht ob wir ihm glauben sollten, und gaben ihm deshalb kein Geld. Im Bahnhof beschlich uns jedoch das schlechte Gewissen und wir gingen zu einem Fahrkartenautomaten um herauszufinden, ob uns die Wahrheit ueber den Fahrpreis erzaehlt wurde. Dank unterirdischer Renfick-Automatensoftware fanden wir die gesuchte Verbindung aber nicht und beschlossen den Vorfall vorerst zu verdraengen. Auf unserem Rueckweg wollten wir dem Mann anbieten mit ihm zum Schalter zu gehen um die Karte zu kaufen, erstmal wollten wir aber den Urwald im Bahnhof bewundern.
Als wir uns schliesslich auf dem Weg zum Plaza Mayor bewegen wollten war der fahrkartenlose Mann aber nicht mehr da, sodass wir direkt weiter gehen konnten. Unser Ziel war eine Tapasbar, wo wir fuenf Tapas probierten: Lomo, Queso, Jamon, Chorizo und Croquetes. Dann steuerten wir den B&J's Laden an, hier wollte man uns aber kein Eis mehr verkaufen, da es bereits 2300 war. Allerdings wurden wir zum Plaza Mayor geschickt, wo es noch einen weiteren B&J's geben solle, der bis 0000 geoeffnet haben solle. Wir beeilten uns also dorthin und probierten unsere Lieblingssorten und kauften schliesslich Fishfood und ChunkyMonkey. Auf einer Plazabank assen wir unser Eis, da die Kursfahrt heute nicht da und auch sonst nichts los war, brachn wir direkt danach wieder auf. Ziel war die Metrostaion Sol vor der wie erwartet wieder der Gitarrenspieler stand. Wir setzten uns in einen gegenueberlegenden Hauseingang, oeffneten unseren Wein und hoerten ihm zu. obwohl der Wein 5 EUR gekostet hatte, schmeckte er nicht richtig gut; vielleicht waren wir auch nur zu sehr Bordeaux verwoehnt. So beschlossen wir nach der halben Flasche - "Walk don't run" wurde wieder nicht gespielt - ins Hostel ins Bett zu gehen.
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