Freitag, 14. September 2007

Madrid (14. Tag)

Unseren letzten Tag in Madrid verbrachten wir zum einen Teil im Corte Ingles, hier entdeckten wir Horchata in Flaschen, die wir natuerlich kauften, doch leider waren sie nicht gekuehlt was Michael loeste indem er sie bis zum Ende des Einkaufs im Asiatiefkuehlessen vergrub.

Nach dem Corte ging es in den koeniglichen Palastpark der viel idyllischer und schoener als der grosse Park gestern war.



Auf einer koeniglichen Bank gegenueber eines koeniglichen Baums, in dem koenigliche Papageien sassen, liessen wir uns nieder um eine Reihe spanischer Spezialitaeten zu uns zu nehmen. Lomo Iberico, Jamon Iberico und Horchata.



Als es langsam Abend wurde beschlossen wir unsere koenigliche Bank zu verlassen, um noch die koenigliche Vorderseite des koeniglichen Palasts anzuschauen. Auf dem Weg trafen wir zunaechst koenigliche Pfauen und danach einen koeniglichen Guadia Civil-Mann, der uns zum koeniglichen Ausgang schickte, weil der koenigliche Park schloss.



Da wir unbedingt die koenigliche Vorderseite des koeniglichen Palasts sehen wollten beschlossen wir weiter darauf zuzugehen und notfalls hier einen koeniglichen Ausgang zu nehmen. Leider durchkreuzte eine koenigliche Parkwache unseren Plan, die uns zum koeniglichen Haupteingang zurueckschickte, weil alle anderen koeniglichen Tore schon geschlossen waren.

Im Hostel schlugen wir dann die Zeit mit Resteessen und -trinken - wir hatten ja noch die halbe Flasche Wein - tot, bis wir los zum Bahnhof Chamartin konnten. Hier steigen wir in den Hotelzug nach Lissabon, vor dem es Michael schon vor Tagen grauste: Erstens wegen der schlechten Erfahrung mit dem franzoesischen Nachtzug und zweitens weil er wegen Geschlechtertrennung nicht im selben Abteil wir Vero war und sich schon zwischen drei alten, stinkenden Spaniern die Nacht verbringen sah. Im Zug angekommen wurde er erst einmal beruhigt. Unsere Abteile waren nebeneinander, und in Michaels Abteil waren nur zwei Amerikaner und ein Japaner auf Eurailtour. Vero hatte es mit einer spanischen Mutter samt Tochter aber auch nciht schlecht getroffen.

Ausserdem hatte man im Hotelzug richtig bezogene Betten, anstatt siffiger Decken und uralter Liegen. Statt Audiculares gab es ein Hotelzugkit. Weil wir noch nicht zu abend gegessen hatten, gingen wir in die Zugbar wo wir den restlichen Lomo zusammen mit Michael, einem der Amerikanern aus Michaels Abteil, plattmachten. Er gab uns dafuer ein Bier aus und wir unterhielten uns noch ein bisschen. Ausserdem beobachteten wir den Barmann, wie er einen Schnaps aus dem Regal nahm, in eine Serviette wickelte und in einer Schublade versteckte. Als ausser uns alle Bargaeste gegangen waren, warteten wir nur darauf, dass er die Falsche wieder hervorholte und trank, doch das passierte leider nicht solange wir da waren. Vero ging als Erste ins Bett, Michael wollte vorher noch aufs Klo. Im Eifer des Gefechts machte er statt der Klotuer die gegenueberliegende Tuer auf und sah vor sich die Landschaft vorbeirasen. Offensichtlich hatten wir Tueren des Hotelzugs keine Sicherungen, sodass man sie waehrend der Fahrt oeffnen konnte.

Die Nacht war natuerlich nicht so angenehm wie in einem richtigen Bett, aber besser als im franzoesichen Nachtzug.

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